Karneval 2014

  • Автор: germanika
  • Автор: 8-03-2014, 12:14
Letztes Wochenende war Karnevalswochenende in ganz Deutschland. Besonders besucht ist Karneval in Köln. Wir haben auch beigetragen und die wichtige Begriffe zusammen mit den Eindrücken von Kölner Karneval für Sie gesammelt.


Motto der Session 2014: Zokunf - MerSpingkse, Watkütt

Karneval 2014


Session heißt in Köln die Karnevalszeit, die „fünfte Jahreszeit". Den Beginn der neuen Karnevalssaison feiern die Jecken bereits am 11. Tag des 11. Monats um Punkt 11 Uhr 11. Und das Ende ist in der Nacht auf Aschermittwoch.


Alaaf ist der Ruf der Kölner Jecken. „Alaaf Kölle“ lautete ursprünglich „all af (ab) Kölle“ und heißt „alles ab Köln“. Das bedeutet sinngemäß: Alles fällt gegenüber Köln ab, also: „Köln über alles“. „Helau“ – der Narrenruf der Düsseldorfer – ist in Köln tabu.


Prinz, Bauer und Jungfrau bilden das Kölner Dreigestirn. Sie sind die jährlich wechselnden höchsten Repräsentanten des Kölner Karnevals und entstammen aus einer Mitgliedgesellschaft des Festkomitees.



Der Elferrat ist das leitende Gremium eines Karnevalsvereins. Er besteht aus dem Präsidenten und zehn weiteren Mitgliedern.


An Weiberfastnacht (Donnerstag vor Karneval) feierten in Köln und Bonn ursprünglich vor allem die Marktfrauen. Als Befreiungszeichen derer, die „unter die Haube gekommen“ waren, rissen sie sich gegenseitig die Mützen vom Kopf. Heute ist Donnerstag der Eröffnungstag des Straßenkarnevals.


Das Schunkeln ist eine typische Bewegung zu langsameren Karnevalsliedern. Man hakt sich mit den Armen links und rechts ein, unabhängig davon, ob man sich kennt oder nicht. Das fördert Kontakte, wirkt hemmungsabbauend und schafft Gemeinschaftserlebnisse.


Rosenmontag ist in Köln ein inoffizieller Feiertag. Die Bedeutung des Wortes wird von „rosen“ abgeleitet. Das heißt rasen, toben, sich wüst benehmen.
Neben dem Rosenmontagszug gibt es in fast allen Kölner Stadtvierteln kleinere Veedelszüge, die ihren ganz eigenen Charme haben.


Bützen ist im Kölner Karneval keine Sünde. Das Küsschen auf die Wange ist ein Zeichen der Freude und des Frohsinns. Es verpflichtet zu nichts und wird daher auch an viele verteilt.
Der Kölner trinkt (nicht nur an Karneval) Kölsch. Das obergärige Bier hat eine lange Brauttradition und wird traditionell in der Kölschstange serviert.



Halver Hahn ist der rheinische Ausdruck für ein Roggenbrötchen mit Käse. Das Brötchen wird in der Regel mit Butter, mittelaltem Gouda, saurer Gurke und Senf angerichtet.




Der Nubbel ist eine aus Stroh oder Lumpen gefertigte Puppe, die die Sünden der Jecken während der tollen Tage verkörpert. Sie wird in der Nacht zum Aschermittwoch während einer Zeremonie verbrannt.

Was wäre der Kölner Karneval ohne das kölsche Liedgut? Ein Hit in diesem Jahr war „Das geht nie vorbei“ von Höhner. Wie immer ein echter Ohrwurm! Schauen Sie das Video von der Song an!



Mehr zum Thema finden Sie unter:
http://www.koelntourismus.de/events-highlights/karneval.html


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